Blaue Dessous: Unschuld kontra Sünde

Die Mode auf den Laufstegen macht’s vor: Farbe bekennen wird wieder groß geschrieben! Doch was trägt die Damenwelt darunter? Ein Blick in viele Dessous-Schränke wird zeigen: Hier herrscht trostlose Langeweile in Weiß und Schwarz. Doch was sieht schöner aus, als eine farblich passende Unterwäsche zu einem azurblauen Oberteil, einer himmelblauen Bluse oder gar türkisen Pumps?

Blau ist wieder angesagt und zwar in allen Nuancen! Das Schöne daran: Weil Blau so vielseitig ist, gibt es für jeden Hauttyp den passenden Ton. Ein tiefes Ozeantürkis sieht knackig auf gebräunter Haut aus, ein zartes Himmelblau unterstreicht den hellhäutigen Typ. Und Sie werden sehen: Haben Sie Ihren Farbton erst einmal gefunden, werden Sie Ihre Dessous gar nicht mehr ausziehen wollen.

Das Schöne an der Farbe Blau: Sie ist tiefsinnig, sie wirkt ruhig und sorgt für Harmonie. Gerade bei sexy Unterwäsche wirkt das auf den ersten Blick wie ein Gegensatz. Aber das ist auch das Reizvolle daran: Auf der einen Seite eine unschuldig wirkende Farbe, auf der anderen Seite sündige Dessous – so fühlt sich jede Frau wie eine Göttin und kann gekonnt mit ihren Reizen spielen.

Blaue Unterwäsche ist eigentlich viel zu schade, um sie unter Kleidung zu verstecken. Deshalb gilt hier: Zeigen Sie, was Sie darunter tragen – aber entschärfen Sie es dezent:
Wenn ein blauer BH-Träger unter einem schwarzen Top hervorblitzt, ist das nichts Verbotenes. Durch die Farbe aber erregen Sie Aufmerksamkeit. Wenn Sie eine leicht transparente Bluse wählen, achten Sie darauf, dass sich die Farbe Ihres BHs in einem weiteren Kleidungsstück oder Accessoire wieder findet – beispielsweise in einem Gürtel im selben Ton. Auch ein blauer String-Tanga darf ein wenig aus der Hose blitzen. Mit Blau ist erlaubt, was bei Schwarz längst verpönt ist. Ihr Trumpf: Blau ist unschuldig, das verzeiht vieles.

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